MAS Partners befragt die Bevölkerung im Landkreis Görlitz zum Thema “Integration”

Von Mitte November bis Mitte Dezember 2017 hat MAS Partners 1.000 Personen im Landkreis Görlitz zum Thema “Integration” befragt. Die telefonische Befragung wurde im Auftrag des KIB-Instituts, des Landkreises Görlitz, der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH und des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz durchgeführt. Die Ergebnisse überraschen.

Hintergrund

Die Verwaltung des Landkreises Görlitz entwickelt derzeit eine Integrationsstrategie. Sie soll aus der Zusammenarbeit mit Politik, Kirche, Sozialverbänden und anderen Initiativen entstehen. Die Planung der dafür notwendigen Veranstaltungen ist Aufgabe der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH des Landkreises. Sie arbeitet dabei mit dem Sachgebiet Integration des Landratsamtes sowie dem Görlitzer Institut für Kommunikation, Information und Bildung (KIB) zusammen.

Das Thema Integration wird bundesweit heiß diskutiert. Die Berichterstattung zu Ereignissen in Sachsen wird von Themen wie Pegida dominiert und begründet gewisse Entwicklungen unter anderem mit dem “Abgehängtsein” der Bürger des Freistaates. Auch die Entwicklungen bei der letzten Bundestagswahl heizen die Diskussion um das Thema Integration und den Umgang mit Flüchtlingen sowie Migranten an.

Aber wie denkt die Bevölkerung in Sachsen, genauer gesagt im Landkreis Görlitz wirklich über diese Themen? Die Antworten liefert eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die von MAS Partners durchgeführt wurde. Eine Befragung in dieser Tiefe ist bisher einzigartig im Freistaat. Sie überrascht zudem mit Ergebnissen, die nicht den gängigen Erwartungen an die Bevölkerung in dieser Region entsprechen.

Die Ergebnisse: Klare Regeln statt genereller Ablehnung

Es wird klar, dass die Bevölkerung im Landkreis Görlitz sich vor allem eine Politik wünscht, die klare Bedingungen sowohl an die Aufnahme als auch an die Integration von Geflüchteten und Migranten stellt. Konkret wünscht man sich eine Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen, die Regelung für den Zuzug von Nicht-EU-Ausländern durch ein Einwanderungsgesetz und eine konsequente Abschiebung von Ausländern, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

Ebenso wird allerdings deutlich, dass sich der größte Teil der Bevölkerung wünscht, dass anerkannte Flüchtlinge in die Gesellschaft integriert werden. Der Anteil derjenigen, die Geflüchtete und Migranten kategorisch ablehnt, war nur gering.

Die Ergebnisse der Studie können Sie auf der Website des KIB-Instituts in einer ausführlichen Zusammenfassung lesen.

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